eeb Südniedersachsen

Auf dem Hagen 23

37079 Göttingen

 

fon 0551-45023 * fax 0551-47655

info@eeb-goe.de

www.eeb-goe.de

              

In Kooperation mit:

 

Impressum

 [KL-Kennung]
 

     

    Zurück zur Startseite

    Qualifizierungskurs
    Gewaltfreie Konfliktbearbeitung

    Methoden für die interkulturelle Arbeit

    Was erwartet Sie?

    Der Qualifizierungskurs befähigt Sie, in Ihrem beruflichen oder privaten Umfeld Instrumente der Konfliktbearbeitung einzusetzen, um konstruktiv mit Auseinandersetzungen, Meinungsverschiedenheiten und Herausforderungen umzugehen. Oberstes Ziel dabei ist, Gemeinschaften durch eine konstruktive Konfliktkultur zu stärken.

    Die AusbilderInnen bringen vielfältige Methoden ein, die sie während ihrer Arbeit in unterschiedlichen Ländern und kulturellen Kontexten erproben konnten.

    Die Workshops sind partizipativ gestaltet. Sie erhalten die Gelegenheit, Ihr eigenes Konfliktverhalten zu reflektieren und lernen, Kommunikationsprozesse neu zu entwickeln. Es werden Rollenspiele, Theaterübungen, Positionsübungen und andere interaktive Methoden eingesetzt.

    Zwischen den Seminaren haben Sie Gelegenheit, Projekte und Übungen in Kleingruppen durchzuführen. Dies ermöglicht Ihnen, das Erlernte in Ihrem persönlichen und beruflichen Alltag zu erproben.

    Workshops

    Zivile Konfliktbearbeitung
    03.-05. Mai 2012

    Die Zivile Konfliktbearbeitung bietet vielfältigste, konstruktive und gewaltfreie Methoden. Daher nähern wir uns in diesem Modul unterschiedlichen kulturellen Konzepten der gewaltfreien Konfliktbearbeitung, um Handlungsspielräume für verschiedene Formen der Gewalt zu erlangen.

    Kommunikation
    28.-30. Juni 2012

    Die Art und Weise, wie wir im Kontext von Konflikten kommunizieren, ist entscheidend dafür, ob sich aus einem Konflikt neue Alternativen entwickeln, oder ob er eskaliert. In diesem Modul werden Sie mit verschiedenen Kommunikations-modellen vertraut gemacht, sowie mit den Besonderheiten der interkulturellen Kommunikation. Praktische Übungen werden eine Kommunikation fördern, die den konstruktiven Umgang mit Konfliktsituationen erleichtert und Missverständnissen vorbeugt

    Mediation
    13.-15. September

    Mediation ist ein Verfahren zur konstruktiven Bearbeitung von Konflikten. Als dritte, allparteiliche Person unterstützt die MediatorIn die Konfliktparteien, den Horizont für Lösungsmöglichkeiten zu erweitern und eine gemeinsame, beidseitig akzeptierte Vereinbarung zu treffen. In diesem Modul werden Sie mit der Mediation vertraut gemacht und führen praktische Übungen mit Methoden durch, die auch außerhalb des Verfahrens wirkungsvoll eingesetzt werden können.

    Antidiskriminierungsansätze
    18.-20. Oktober 2012

    Seit einigen Jahren beschleunigt sich ein Auseinandergehen der Schere zwischen globalen Arbeitsanforderungen und einer Desintegration von sozial Benachteiligten, zum Teil basierend auf nationalistischen und rassistischen Ausgrenzungen. In diesem Modul werden Konzepte von Diversity und Social Justice behandelt, mit dem Ziel, Werte wie Vielfalt und Toleranz stärker in stärker in Ihrem Arbeitsumfeld zu verankern.

    Konfliktfelder der Ausgrenzung
    01.-03. November 2012

    Menschen, sowohl mit deutschem, als auch mit migrantischem Hintergrund, die sich zunächst als von gesellschaftlichen Prozessen ausgegrenzt erleben, benötigen Unterstützung, um ihre eigenen Ressourcen in einer vielfältigen Gesellschaft zu verorten und Möglichkeiten zu finden, sozial und ökonomisch zu partizipieren. In diesem Modul werden partizipative Konzepte entwickelt, die von der Perspektive der Betroffenen ausgehen und somit eine gesellschaftliche Teilhabe erleichtern.

    Organisatorisches:

    Struktur und Ablauf

    Die Seminare finden jeweils von Donners­tag bis Samstag (10 - 18 Uhr) statt. Die Weiterbildung umfasst ca. 120 Stunden, sowie 40 Stunden für die Projektphase. Abschluss: Zertifikat. Anerkennung als Bildungsurlaub ist beantragt.

    Zielgruppe

    PädagogInnen, SozialarbeiterInnen und Interessierte

    Veranstaltungsort

    Evangelische Erwachsenenbildung Südniedersachsen, Auf dem Hagen 23, 37079 Göttingen, Telefon: 0551-45023

    Kosten

    1250.- Euro fürden gesamten Qualifizierungskurs inklusive Verpflegung. Ein Zimmer kann am Veranstaltungsort gebucht werden. 20% Ermäßigung für nicht Erwerbstätige und StudentInnen

    Seminarleitung

    Kerstin Kastenholz

    Diplom Geographin, freie Trainerin und Mediatorin. Von 2006 bis 2010 Friedens­fachkraft und Beraterin der Gesellschaft für Internatio­nale Zusammenarbeit (GIZ) in Lateinamerika und in Asien. Schwerpunkte: Zivile Konfliktbearbeitung, Vergangenheitsaufarbeitung, gewaltfreie- und interkulturelle Kommunikation.

     

     Juliane Westphal

    Mediatorin M.A., freie Trainerin und Beraterin für Medienprojekte. Von 2005 bis 2007 zuständig für die öffentliche Aufklärung über die Arbeit und die Ergebnisse der beiden Wahrheits- und Versöhnungskommissionen (TRC) in Sierra Leone und Liberia. Vorher war sie als Radioauto­rin und in künstlerischen Projekten tätig.

    Für spezifische Themen werden weitere ReferentInnen eingeladen.

     


    Fotos:
    Konrad Lippert

    Anmeldeschluss

    05. April 2012

    Rückfragen und Anmeldung

    Email: Markus.Hirschmann@bildung-trifft-entwicklung.de
    Telefon: 0551-4882471
     

    Herzliche Grüße: Werner-Peter, pädagogischer Mitarbeiter
                                    Thomas Markschies, Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit

     

    Zurück zur Startseite


IMPRESSUM: Der Informationsbrief der eeb Südniedersachsen wendet sich an Interessierte an Veranstaltungen der eeb und an ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche. Er enthält aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen, Informationsmaterial, Fortbildungsmöglichkeiten, Fördermöglichkeiten und insbesondere auch Informationen für unsere Kursleiterinnen und Kursleiter. Der Informationsbrief erscheint unregelmäßig ca. 5 - 6 mal im Jahr.

Herausgeber: eeb Südniedersachsen, Auf dem Hagen 23, 37079 Göttingen